FMEA FORMULAR EXCEL

FMEA

Die FMEA wird im allgemeinen zur Vermeidung von Fehlern im Vorfeld erarbeitet.
Die FMEA muss im TEAM erarbeitet werden, damit möglichst viele Meinungen einfließen.

Beschreibung FMEA siehe Wikipedia – LINK

 

Inhalte des FMEA-Formblattes
1) Stammdaten
In den Kopf des Formblattes oder auf dem Deckblatt der FMEA sind
die Daten entsprechend den Erfordernissen der jeweiligen Produkte
und Prozesse einzutragen.
Aus diesen Daten muss das betrachtete System erkennbar sein.
2) Systemelement (SE)/Funktion/Aufgabe
Beschreibung des SE mit der jeweils betrachteten Funktion/Aufgabe.
3) Mögliche Fehlerfolgen
Beschreibung der möglichen Fehlerfolgen, die die Fehler bzw. Fehlfunktionen
für das Gesamtsystem haben können, und wie sich die
Auswirkungen für den Endverbraucher, das Produkt und den Prozess
bemerkbar machen.
4) Bewertungszahl für die Bedeutung (B)
Die Bewertungszahl B wird für die Bedeutung der Fehlerfolgen für
das Gesamtsystem festgelegt.
5) Möglicher Fehler
Eintragung der möglichen Fehler (Fehlfunktionen) des betrachteten
Systemelements aus Punkt 2.
6) Klassifizierung
Hier werden die „Besonderen Merkmale“ gekennzeichnet.
Die K-Spalte kann rechts von der B-Spalte oder rechts von der Spalte
„Mögliche Fehlerursachen“ angeordnet werden.
7) Mögliche Fehlerursache
Für jeden Fehler werden die möglichen Fehlerursachen untersucht.
Hierzu können verwendet werden:
Qualitätsaufzeichnungen, Felderfahrungen, Lebensdauer-, Zuverlässigkeitsdaten,
Einsatzbedingungen wie Hitze, Kälte, Staub, Stromversorgungsschwankungen
usw.
8) Vermeidungsmaßnahmen
Für jede mögliche Fehlerursache werden als Basis für die Risikobewertung
die zum Untersuchungszeitpunkt bereits durchgeführten
Vermeidungsmaßnahmen aufgezeigt. Vermeidungsmaßnahmen, die
künftig durchgeführt werden sollen, werden dagegen erst nach erfolgter
Risikobewertung zur Systemoptimierung bestimmt. Vermeidungsmaßnahmen
der Produkt-FMEA sind beispielsweise konstruktive
Maßnahmen, die das Auftreten von Fehlerursachen in der Entwicklungsphase
minimieren bzw. zur Erreichung der technischen Zuverlässigkeit
dienen.
9) Bewertungszahl für die Auftretenswahrscheinlichkeit (A)
Die Bewertungszahl A wird für jede Fehlerursache unter Berücksichtigung
aller wirksamen Vermeidungsmaßnahmen festgelegt.
10) Entdeckungsmaßnahmen
Entdeckungsmaßnahmen sind Maßnahmen, die Fehlerursachen,
Fehler und Fehlerfolgen entdecken. Zum Untersuchungszeitpunkt
wirksame Entdeckungsmaßnahmen sind für die Risikobewertung relevant.
11) Bewertungszahl für die Entdeckungswahrscheinlichkeit (E)
Die Bewertungszahl E wird für jede Fehlerursache unter Berücksichtigung
aller wirksamen Entdeckungsmaßnahmen festgelegt.
12) Risikoprioritätszahl (RPZ)
Die Risikoprioritätszahl ergibt sich aus der Multiplikation der Bewertungszahlen
B, A und E. Die Betrachtung des Absolutwertes einer
Risikoprioritätszahl ist in vielen Fällen irreführend und als Grundlage
für weitere Maßnahmen nicht geeignet. Es ist nicht sinnvoll, eine
„starre RPZ“ als Eingriffsgrenze (z.B. von RPZ > Limit) zu definieren,
da unter Umständen die Bewertungsmaßstäbe für jede FMEA unterschiedlich
sein können.
13) Maßnahmenstand
Entwicklung, Kundenbetrieb, Service, neue Maßnahmengruppe
14) Optimierung
Optimierungsmaßnahmen sind bei hoher RPZ oder hohen Einzelbewertungen
bei A, E erforderlich. Die Bewertungszahlen B, A, E und
die RPZ verdeutlichen Systemrisiken und zeigen die Ansatzpunkte
zur Optimierung eines Systems auf.
15) V/T/Status
Verantwortlicher (V) für die Durchführung und Termin (T) für die Erledigung
von Maßnahmen.
Status der Maßnahmen:
a) unbearbeitet, in Planung
b) in Entscheidung
c) in Umsetzung
d) abgeschlossen
e) verworfen.
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